Zweiter Advent im alexandria-Adventkalender

Weihnachten: Die Zeit der Besinnlichkeit, der Ruhe und der Gemeinsamkeit. Schlechtes Gewissen stört dabei nur - und doch empfinden wir es, wenn wir daran denken, wie klimaschädlich Weihnachten oft gefeiert wird. Das muss aber nicht sein: Die alexandria-Redaktion gibt dir jeden Adventsonntag ein paar Tipps, wie du nachhaltiger Weihnachten feiern kannst!

Verpasse nicht unseren alexandria-Weihnachtsrabatt & unsere Gewinnspiele!
20 Prozent auf alle Artikel, bestelle einfach hier in unserem Shop! Außerdem findest du auf unseren Social-Media-Kanälen tolle Geschwinnspiele während der Adventzeit!

Mach veganen Glühwein zuhause

Dank Lockdown sind die Stände der Adventmärkte zurzeit dunkel und verschlossen. Doch mit selbstgemachtem Glühwein oder Punsch kann man sich die Stimmung des Adventmarkt nach Hause holen.
Viele der alkoholischen Getränke, die dafür verwendet werden, sind nicht vegan. Zahlreiche Hersteller:innen verwenden tierische Produkte, um die natürliche Eintrübung der Spirituosen zu beheben oder den Geschmack zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Casein und Gelatine von Kuh und Rind oder Albumin vom Huhn. Vor allem bei Wein kommen sie oft zum Einsatz.
Nach der Herstellung werden die Tierprodukte meistens entfernt und sind im Getränk nicht mehr vorhanden. Deshalb muss ein Großteil dieser tierischen Hilfsmittel nicht unter den Inhaltsstoffen aufgelistet werden.
Die Viehzucht ist für ungefähr 14,5 Prozent der Treibhausgasemission der gesamten Erde verantwortlich. Deshalb sind pflanzliche Alternativen, wie zum Beispiel das Tongestein Bentonit, nachhaltiger. Hier findest du eine Liste von veganen Weinen.
Wir haben das perfekte Glühwein-Rezept für euch gefunden, um Adventmarktstimmung im eigenen Wohnzimmer aufkommen zu lassen:

Für zwei Tassen
- 250ml veganer Weißwein (checke hier, welche Weißweine vegan produziert werden)
- 100ml Apfelsaft
- 50ml Orangensaft
- 3 Gewürznelken
- 2 Sternanis
- 2 Stangen Zimt
- 1 bis 2 Scheiben frischer Ingwer
Gib den Saft, den Wein und die Gewürze in einen Topf. Lass das Gemisch 15 bis 20 Minuten bei kleiner Flamme köcheln, es sollte aber nie Blasen werfen. Anschließend in zwei Tassen gießen und genießen!

alexandria-Gewinnspiel zum 2. Adventsonntag

Die alexandria-Redaktion empfiehlt dir, deinen Glühwein für das gewisse Etwas mit einem großen Schluck Gin zu verfeinern!
Auch bei der Produktion des Wacholdergetränks kommen manchmal tierische Produkte zum Einsatz. Wir haben einen speziellen Tipp für dich: den Aeijst Gin aus der Südsteiermark. Bei Nachhaltigkeit kann er punkten, denn er ist biologisch, lokal, vegan und stammt aus einem kleinen Familienbetrieb.
Um den Glühwein zu einen Glüh-Gin zu machen, nimmst du 100ml weniger Wein und 100ml mehr Saft. Füge 30 bis 60ml des Gins erst nach dem Kochen hinzu.
Zusammen mit Aeijst haben wir ein Gewinnspiel für dich: Schau auf unsere Social-Media-Kanäle, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen und den würzig-fruchtigen Gin zu gewinnen.

alexandria Advent-Punsch

Achtsamkeit üben

Weihnachten ist ein Fest der Ruhe und Besinnlichkeit. Es ist auch die Zeit, in der wir uns endlich um das eigene Wohlbefinden kümmern können. Ein neues Smartphone zu kaufen macht uns vielleicht kurzfristig glücklich, es ist aber weder nachhaltig im ökologischen Sinn, noch steigert es unser Wohlbefinden langfristig. Unsere Achtsamkeit zu stärken ist hingegen ein vielversprechenderer Ansatz, um uns dauerhaft besser zu fühlen.
Achtsamkeit (oft synonym mit dem englischen Begriff „mindfulness“) bezeichnet einen Zustand, in dem wir höchst fokussiert uns und unsere Umwelt wahrnehmen, ohne dabei Wertungen vorzunehmen. Gezieltes Achtsamkeitstraining wird in der Psychotherapie bereits seit den späten 70er angewandt. In den letzten Jahren gab es jedoch einen regelrechten Boom, der vor allem mit einem Interesse an Yoga, Spiritualität und ähnlichem einhergeht. Zahlreiche Apps wollen dabei helfen, uns und unsere Umwelt bewusster wahrzunehmen. Doch wie stark fördern diese Methoden unser Wohlbefinden?
Yoga- und Meditationsübungen zeigten in vielen Studien tatsächlich eine positive Auswirkung auf Achtsamkeit. Der Vorteil dieser Übungen ist, dass sie allen zugänglich sind und ihre Ausübung weder viel Platz noch viel Geld benötigt.
Doch Achtung: Bevor du alle Familienbesuche in der Weihnachtszeit absagst und dich nur noch dir selbst widmest, solltest du beachten, dass Achtsamkeitstraining auch Narzissmus und übersteigertes Selbstvertrauen hervorrufen kann. Zu viel Introspektion kann deine Wahrnehmung und Selbsteinschätzung verzerren. Reflektiere dieses Wissens bei Meditationsübungen.
Wenn du also während den Feiertagen ein paar freie Stunden für Yoga oder Meditation findest, kann das eine gute Investition in dein Wohlbefinden sein. Vergiss aber nicht, dass es um dich herum auch andere Menschen gibt, die glücklich sind, wenn du Zeit mit ihnen verbringst.

Nachhaltig Elektronik schenken

Sie werden auch heuer wieder besonders oft unter dem Weihnachtsbaum liegen: Handys, Computer oder Spielekonsolen. Dabei sind diese Geräte wahre Umweltsünden: Mit Strom aus meist fossilen Energieträgern werden wertvolle Ressourcen aus oft politisch instabilen Weltgegenden zu Geräten verarbeitet, die nach wenigen Jahren bereits giftiger Elektroschrott sind. Auch für den Betrieb der Gadgets sind Rechenzentren nötig, die erhebliche Energiekosten verursachen.
Für ein grünes Weihnachten schenke daher besser Geräte, die reparierbar sind und dadurch Ressourcen schonen: Sind Akkus etwa nicht verklebt, können diese bei Bedarf ausgetauscht werden, ohne ein neues Gerät anschaffen zu müssen. Das freut die Umwelt und das Börserl. Noch besser sind Geräte wie das Fairphone, die aus recyclebaren Materialien bestehen und die so, wenn defekt, wieder zu neuen Geräten verarbeitet werden können – ohne großem Rohstoffverbrauch.
Gänzlich umweltfreundliche Elektronik gibt es allerdings nicht. Nicht alle Teile sind reparierbar, nicht jedes Material recyclebar. Wenn dennoch Elektronik im Packerl sein soll, dann von Herstellern, die auf Nachhaltigkeit achten. Orientierung bieten hier der Blaue Engel oder das EU-Energielabel. Greenpeace zeigt auf der Seite Click Green, aus welchen Quellen Apps ihren Strom beziehen.

Weihnachtsbaum mit Lichterkette

Nachhaltige Weihnachtsbeleuchtung anschaffen

Wandern wir durch die weihnachtlichen Straßen, sind es die zahlreichen Lichter, die uns daran erinnern, dass wir bald mit Freunden und Familien ein Fest der Gemeinsamkeit feiern werden. Lichterketten, die den Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen, sind erst der Anfang. Zumeist heben sich ganze Häuserfassaden mit Lichtervorhängen aus der winterlichen Dunkelheit.
Nachhaltig ist so viel Licht nicht. Der Stromverbrauch ist enorm. Zu keiner Zeit im Jahr fließt so viel Strom durch die Haushalte wie in der Weihnachtszeit.
Überlege, ob du wirklich dein ganzes Haus in eine große Glühlampe verwandeln musst. Weniger ist hier mehr. Die Beleuchtung des Weihnachtsbaums stellst du im besten Fall mit einer LED-Lichterkette sicher. Eine solche Lichterkette verbraucht 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, hält länger und erhitzt nicht so schnell, wodurch die Brandgefahr geringer ist.
Beim Kauf einer LED-Lichterkette solltest du darauf achten, dass sie 20.000 bis 30.000 Stunden leuchten kann. Auch das EU-Energielabel, dessen Kriterien erst 2021 erneuert und angepasst wurden, kann Auskunft geben. Zuletzt achte darauf, dass du keine batteriebetriebene Lichterkette kaufst, da Batterien Elektromüll sind, der bald entsorgt werden muss.
Kerzen sind eine Alternative, um dein Wohnzimmer stimmungsvoll zu beleuchten. Aber Vorsicht: Nicht nur ist die Brandgefahr höher, auch enthalten viele Kerzen Schadstoffe. Doch auch dazu findest du bald einen Tipp in der alexandria-Adventaktion!

Weitere Artikel